[2] erledigen, lösen


+Lüfter.


ausüben wie in 力を加える


Fliegenlarve


zu [7] nachlässig


vs 陰


額に皴を寄せる | die Stirn kraus ziehen


+stetig


Abweichung; Unterschied "普段とのギャップ"


Daijisen 1: das Geschäft aufgeben. 2: auch Kunden


am Satzende: "stimmt's? nicht wahr?", auch "だろうか"


bemerkenswert, außergewöhnlich


Ume; Japanische Aprikose; Japanische Pflaume; Winterkirsche; Prunus mume. Ein Frühling Wort


auch Insel in der Mikawa-Bucht


Musikinstrument, mit Griff


グイグイ来る - forsch sein (?)


"die nötigen Vorkehrungen treffen" trifft es wohl besser 特別なはからい。そのときに適したやり方。「便宜をはかる」「便宜上、代行を置く」デジタル大字泉


Auch Kinderpflegerin


Reicht die wörtliche Übersetzung? Daijisen: ベンサムの用語。できるだけ多くの人々に最大の幸福をもたらすことが善であるとする説。→功利主義


Stimme auch in der Bedeutung "Meinung; Äußerung". お客様の声 - Kundenstimmen


zugehöriges Nomen "拭き", Wischtuch bzw. "das Wischen"


ist ein Frühling Wort


richtig: Asiatische Pestwurz; Petasites japonicus. Huflattich ist eine andere Pflanze und heißt フキタンポポ, フキ könnte also eine Abkürzung sein. Davon steht aber nirgendwo was


auch Wiederverwertung, Recycling


vermutlich Abkürzung für 流線形電車 - stromlinienförmiger Zug


mit "Hub" bin ich nicht einverstanden. Da hupt doch nichts? 昇降式高所作業台 - Arbeitsbühne


würde ich fast immer ohne "wollen" übersetzen. "Eine Verbesserung anstreben" ist noch eine Variante.


besser: leidenschaftlich, mit Inbrunst


びっこを引く、不自由な片足を引きずって歩く | humpeln


Dieser Eintrag hört sich an wie die wörtliche Übersetzung von "build an argument", was im Deutschen eher eine Argumentation ist, die ihrerseits aus einer ganzen Reihe von Argumenten bestehen kann. Vielleicht besser so etwas wie: argumentieren, einen Standpunkt/eine Position vertreten, sich an einer Debatte beteiligen.


auch Soziale Arbeit


auch Lohnungleichheit


EDV: Ansicht (so heisst die Funktion in Word)


Zu guter Letzt noch die »Scheißkartoffel«. Idil Baydar aka Jilet Ayşe: »Wenn ich keine Meinungsfreiheit habe, dann kann ich nicht sagen: Ihr Scheißkartoffeln, hört auf mit Leitkultur!‘ Hier aber sind alle Ayses Süßkartoffeln: ‚Ihr geht mit uns in Solidarität, und ich schwöre, ihr kriegt das tausendfach zurück.« (2017)


Korrektur: sonstiger Gewalt → sonstiger rassistischer Gewalt


Daher müsste man streng genommen zumindest »Kartoffel« und »Kartoffelfresse« nicht nur als Übersetzung für 「ドイツ人め」, sondern auch als Übersetzung für das Vertrautheit ausdrückende「お前」anführen, da sich hier eine umwertende Resignifizierung eines ursprünglich pejorativen Ausdrucks hin zur Aneignung als Vertrautheitsvokabular bzw. »Kumpelvokabular« beobachten lässt. Wer meint das träfe auch auf die »Verniggerung« zu, vergisst das »Kartoffeln« nie Sklaven waren oder sonstiger Gewalt ausgesetzt waren und ich kann nur hoffen, dass die »Verniggerung« möglichst schnell aus Wadoku verschwindet!


Leider vergaß ich die »Kartoffelfresse«, die ebenfalls noch zu ergänzen wäre. Übrigens beginnt das Buch »Kommst du Bahnhof oder hast du Auto? Warum wir reden, wie wir neuerdings reden« von Dr. Diana Marossek mit den folgenden zwei Sätzen: »»Lan, guck nisch so, Kartoffelfresse«, schleudert Paul seinem besten Freund Tom entgegen. Beide sind keine Straßenrüpel, sondern ganz normale Jugendliche von nebenan.«


Verkartoffelung, Almanisierung


»Yallah«, »Wallah«; »schwöre digga«, »ohne Scheiß digga«. Z.B. hieran erkennt man ganz gut, worin (eine spezielle) konkrete Bereicherung von dem liegt, was die Linguistin Heike Wiese als »Kiezdeutsch« bezeichnet (»Kiezdeutsch ist ein deutscher Dialekt, der das Deutsche bereichert, indem es dem Spektrum der deutschen Varietäten ein neues, vitales Element hinzufügt.«). Am Beispiel 「ぞ」zeigt sich diese Bereicherung daran, dass man diesen Partikel nicht mehr kompliziert umschreiben muss, sondern einfach übersetzen kann. Merkmal des Kiezdeutschen ist nämlich die Bildung von Partikeln, die es so vorher im Deutschen nicht gab. Eine wahrliche Vielfalt an Partikeln erhielt so Einzug ins Deutsche, z.B. »lassma« oder »musstu«: »Bei lassma und musstu handelt es sich mittlerweile um Partikel, also um eine Wortart, die sich nicht flektieren lässt. Die Entstehung von Partikeln aus ursprünglich flektierbaren Wörtern ist ein ganz natürlicher Prozess, im Übrigen momentan auch sichtbar an glaubich, das in der gesprochenen Sprache mittlerweile gleichbedeutend mit vielleicht und nicht sicher verwendet wird: Morgen regnet es glaubich.Wobei der Prozess noch in vollem Gange ist, weswegen glaubich noch nicht am Anfang des Satzes stehen kann. Auch unsere Höflichkeitsformel bitte geht auf denselben Prozess zurück, welches aus dem Verb bitten abgeleitet werden kann. Die Partikel trägt nicht mehr die Information 1. Person Singular und kann deswegen personenunabhängig verwendet werden.« Yallah, schwöre digga sind halt auch einfach Partikel (ich denke die schwanken zwischen Modalpartikel und Interjektion), die sich hier als Übersetzung deshalb anbieten, weil sowohl grammatische Funktion als auch die männlich raue Sprechweise übertragen kann. Kritiker mögen hier anmerken, dass damit aber nur ein spezifischer Ethnolekt bedient wird – ich kann dazu nur sagen, dass das nicht stimmt: Ich wohne gegenüber einer Schule in Berlin und höre täglich auch zahlreiche Kartoffelkinder »yallah« und »schwöre digga« sagen. Außerdem benutzen das nicht nur Kartoffelkinder, sondern auch viele erwachsene Kartoffeln – nicht nur im Hip Hop, sondern auf der Straße, im Späti, halt im Leben, schwöre digga man, ohne scheiß. Und damit ist es mehr als ein Ethnolekt, es ist integraler Bestandteil der Deutschen Sprache.


Auch: Weißfresse, Milchfresse