"die nötigen Vorkehrungen treffen" trifft es wohl besser 特別なはからい。そのときに適したやり方。「便宜をはかる」「便宜上、代行を置く」デジタル大字泉

Heinrich Reinfried (04.06.2020)

Auch Kinderpflegerin

Nikolas (04.06.2020)

Reicht die wörtliche Übersetzung? Daijisen: ベンサムの用語。できるだけ多くの人々に最大の幸福をもたらすことが善であるとする説。→功利主義

anonymous (04.06.2020)

Stimme auch in der Bedeutung "Meinung; Äußerung". お客様の声 - Kundenstimmen

anonymous (04.06.2020)

zugehöriges Nomen "拭き", Wischtuch bzw. "das Wischen"

anonymous (03.06.2020)

ist ein Frühling Wort

anonymous (03.06.2020)

richtig: Asiatische Pestwurz; Petasites japonicus. Huflattich ist eine andere Pflanze und heißt フキタンポポ, フキ könnte also eine Abkürzung sein. Davon steht aber nirgendwo was

anonymous (03.06.2020)

auch Wiederverwertung, Recycling

anonymous (03.06.2020)

vermutlich Abkürzung für 流線形電車 - stromlinienförmiger Zug

anonymous (03.06.2020)

mit "Hub" bin ich nicht einverstanden. Da hupt doch nichts? 昇降式高所作業台 - Arbeitsbühne

anonymous (03.06.2020)

würde ich fast immer ohne "wollen" übersetzen. "Eine Verbesserung anstreben" ist noch eine Variante.

anonymous (02.06.2020)

besser: leidenschaftlich, mit Inbrunst

anonymous (02.06.2020)

びっこを引く、不自由な片足を引きずって歩く | humpeln

makoto (02.06.2020)

Dieser Eintrag hört sich an wie die wörtliche Übersetzung von "build an argument", was im Deutschen eher eine Argumentation ist, die ihrerseits aus einer ganzen Reihe von Argumenten bestehen kann. Vielleicht besser so etwas wie: argumentieren, einen Standpunkt/eine Position vertreten, sich an einer Debatte beteiligen.

Nikolas (02.06.2020)

auch Soziale Arbeit

Nikolas (02.06.2020)

auch Lohnungleichheit

Nikolas (02.06.2020)

  ✔  

EDV: Ansicht (so heisst die Funktion in Word)

anonymous (02.06.2020)

Zu guter Letzt noch die »Scheißkartoffel«. Idil Baydar aka Jilet Ayşe: »Wenn ich keine Meinungsfreiheit habe, dann kann ich nicht sagen: Ihr Scheißkartoffeln, hört auf mit Leitkultur!‘ Hier aber sind alle Ayses Süßkartoffeln: ‚Ihr geht mit uns in Solidarität, und ich schwöre, ihr kriegt das tausendfach zurück.« (2017)

anonymous (01.06.2020)

Korrektur: sonstiger Gewalt → sonstiger rassistischer Gewalt

anonymous (01.06.2020)

Daher müsste man streng genommen zumindest »Kartoffel« und »Kartoffelfresse« nicht nur als Übersetzung für 「ドイツ人め」, sondern auch als Übersetzung für das Vertrautheit ausdrückende「お前」anführen, da sich hier eine umwertende Resignifizierung eines ursprünglich pejorativen Ausdrucks hin zur Aneignung als Vertrautheitsvokabular bzw. »Kumpelvokabular« beobachten lässt. Wer meint das träfe auch auf die »Verniggerung« zu, vergisst das »Kartoffeln« nie Sklaven waren oder sonstiger Gewalt ausgesetzt waren und ich kann nur hoffen, dass die »Verniggerung« möglichst schnell aus Wadoku verschwindet!

JPP (01.06.2020)

Leider vergaß ich die »Kartoffelfresse«, die ebenfalls noch zu ergänzen wäre. Übrigens beginnt das Buch »Kommst du Bahnhof oder hast du Auto? Warum wir reden, wie wir neuerdings reden« von Dr. Diana Marossek mit den folgenden zwei Sätzen: »»Lan, guck nisch so, Kartoffelfresse«, schleudert Paul seinem besten Freund Tom entgegen. Beide sind keine Straßenrüpel, sondern ganz normale Jugendliche von nebenan.«

JPP (01.06.2020)

Verkartoffelung, Almanisierung

anonymous (01.06.2020)

»Yallah«, »Wallah«; »schwöre digga«, »ohne Scheiß digga«. Z.B. hieran erkennt man ganz gut, worin (eine spezielle) konkrete Bereicherung von dem liegt, was die Linguistin Heike Wiese als »Kiezdeutsch« bezeichnet (»Kiezdeutsch ist ein deutscher Dialekt, der das Deutsche bereichert, indem es dem Spektrum der deutschen Varietäten ein neues, vitales Element hinzufügt.«). Am Beispiel 「ぞ」zeigt sich diese Bereicherung daran, dass man diesen Partikel nicht mehr kompliziert umschreiben muss, sondern einfach übersetzen kann. Merkmal des Kiezdeutschen ist nämlich die Bildung von Partikeln, die es so vorher im Deutschen nicht gab. Eine wahrliche Vielfalt an Partikeln erhielt so Einzug ins Deutsche, z.B. »lassma« oder »musstu«: »Bei lassma und musstu handelt es sich mittlerweile um Partikel, also um eine Wortart, die sich nicht flektieren lässt. Die Entstehung von Partikeln aus ursprünglich flektierbaren Wörtern ist ein ganz natürlicher Prozess, im Übrigen momentan auch sichtbar an glaubich, das in der gesprochenen Sprache mittlerweile gleichbedeutend mit vielleicht und nicht sicher verwendet wird: Morgen regnet es glaubich.Wobei der Prozess noch in vollem Gange ist, weswegen glaubich noch nicht am Anfang des Satzes stehen kann. Auch unsere Höflichkeitsformel bitte geht auf denselben Prozess zurück, welches aus dem Verb bitten abgeleitet werden kann. Die Partikel trägt nicht mehr die Information 1. Person Singular und kann deswegen personenunabhängig verwendet werden.« Yallah, schwöre digga sind halt auch einfach Partikel (ich denke die schwanken zwischen Modalpartikel und Interjektion), die sich hier als Übersetzung deshalb anbieten, weil sowohl grammatische Funktion als auch die männlich raue Sprechweise übertragen kann. Kritiker mögen hier anmerken, dass damit aber nur ein spezifischer Ethnolekt bedient wird – ich kann dazu nur sagen, dass das nicht stimmt: Ich wohne gegenüber einer Schule in Berlin und höre täglich auch zahlreiche Kartoffelkinder »yallah« und »schwöre digga« sagen. Außerdem benutzen das nicht nur Kartoffelkinder, sondern auch viele erwachsene Kartoffeln – nicht nur im Hip Hop, sondern auf der Straße, im Späti, halt im Leben, schwöre digga man, ohne scheiß. Und damit ist es mehr als ein Ethnolekt, es ist integraler Bestandteil der Deutschen Sprache.

JPP (01.06.2020)

Auch: Weißfresse, Milchfresse

anonymous (01.06.2020)

Nicht zu vergessen natürlich auch »Scheiß Deutscher« oder auch »Nazi« bzw. »Scheiß Nazi«

anonymous (01.06.2020)

誤字訂正:phänomenologischen Epoché → phänomenologische Epoché

anonymous (01.06.2020)

Schreibt man mit einem diakritischen Zeichen, also »Epoché«; auch, um es eindeutig von der Epoche als geschichtlichem Zeitabschnitt eindeutig abzugrenzen.

anonymous (01.06.2020)

ein historischer Begriff für 呉音 Go-on, also die älteste sinojapanische Lesung. "japanische Lesung" ist die etwas verwirrende wörtliche Übersetzung

anonymous (01.06.2020)

2. "japanische Lesung" ist ohne Zweifel die richtige Übersetzung aber 2. "on-Lesung" ist sicher ein Missverständnis, weil fälschlicherweise auf das zweite Kanji "on" Bezug genommen wurde. Da "wa" für "japanisch..." steht, müsste "waon" also mit "japanischer Klang", allgemeiner "japanische Aussprache, japanische Lesung" (siehe oben) und demnach mit "kun-Lesung" übersetzt werden. Oder?

archer533 (01.06.2020)

Wieso denn eigentlich {ugs.} wo Wadoku doch über den Tag {Yakuza-Argot} verfügt?

JPP (01.06.2020)

Korrektur: Snythesis → Synthesis

anonymous (01.06.2020)

Schutzkleidung ... wie in: マスクもガウンも足りない[...] (天声人語 26.5.2020) das sind wahrscheinlich diese Dinger, die wie ein Mantel sind, der hinten offen ist.

Felix Wagner (01.06.2020)

Haupttreffer; Jackpot (Lotterie, beim Pachinko)

anonymous (31.05.2020)

zum Verb gibts auch ein Nomen はまり - unter anderem "Sitz; Passung". Und das Pachinko-Wort ハマリ

anonymous (31.05.2020)

richtig: Großblättrige Steineibe (Podocarpus macrophyllus)

anonymous (31.05.2020)

Korrektur: Nicht »Ganovenjargon«, sondern »ganovensprachlich«

anonymous (31.05.2020)

Mal davon abgesehen, dass man ja gar nicht auf die höchstproblematische Übersetzung »Negersklave« bestehen muss, weil man ja auch einfach »schwarzer Sklave« oder »farbiger Sklave« schreiben kann und damit dann auch den aktuellen Anforderungen an politisch korrekte Sprache entsprechen kann, wäre es meinem Empfinden nach angemessen endlich mal den Tag »diskriminierend« einzuführen (den man dann auch gleich auf z.B. den Eintrag「支那」anwenden kann). Es gibt auf Wadoku die Tags »veraltet« »obsolet«, »historisch«, »vulgär, »abwertend««,»verächtlich«, die gelegentlich stattdessen verwendet werden, doch werden die erstens auf Wadoku weder wirklich nachvollziehbar noch ausreichend differenziert verwendet und trifft zweitens keiner von denen die Gewalt des Diskriminierens, weshalb man sich, wie es ja auch der Duden praktiziert, nun endlich einmal dazu entscheiden könnte, einen solchen eigens einzuführen. Insbesondere, da auf Wadoku u.a. höchstspezielle Tags kursieren, wie »Slang der Marktschreier und Diebe« (was wohl eine Übersetzung für 的屋・香具師の隠語 sein soll, aber als Tag an sich eigentlich nur wirklich Sinn machen würde, wenn man den denn auch wirklich im Bewusstsein darüber verwendet, dass es bereits die Tags »Gaunersprache«, »Geheimsprache der Gauner«, »Gaunerjargon«, »Ganovenjargon« und ja auch noch das gute alte »Yakuza-Argot« als Tags auf Wadoku gibt – worin bestehen wohl deren einzelne Unterschiede eigentlich? Auf jeden Fall wohl nicht in der Funktion für Übersichtlichkeit zu sorgen, was man von einem Tag aber eigentlich erwarten dürfen sollte.)

JPP (31.05.2020)

Für [7] finde ich auch keinen Beleg.

anonymous (31.05.2020)

Mich würde einmal interessieren, ob [9] auch belegt werden kann – findet sich nämlich nicht im 日本国語大辞典. Dort findet sich nur die Angabe, dass es 「土手」im 隠語 der 駕籠屋 und 車夫仲間 ein oder zehn Sen bedeuten kann, nicht jedoch zehn an sich. Und was soll denn eigentlich die »Geheimsprache der Tsukemono- und Obst- und Gemüsehändler« sein? Gibt es eine entsprechende Kategorie auf Japanisch? Ich treffe sehr oft auf 的屋・香具師の隠語, auf 遊里隠語、ヤクザ隠語 und manchmal auch auf 車夫・ 駕籠屋の隠語。Von einem eigenen 隠語 der Obst- und Gemüsehändler habe ich als Kategorie jedoch noch nie etwas gehört...

JPP (31.05.2020)

Auch der aktuelle Duden führt dieses Wort auf, doch finden sich dort mehrere UNVERZICHTBARE Hinweise. Erstens zwei Tags: »historisch» und »diskriminierend«. Dann folgt in roter Schrift ein »Besonderer Hinweis«, daraufhin folgender Text: »Die Bezeichnung Neger gilt im heutigen Sprachgebrauch als stark diskriminierend und wird deshalb vermieden. Als alternative Bezeichnungen fungieren Farbiger, Farbige sowie Schwarzer, Schwarze; letztere Bezeichnung ist z. B. in Berichten über Südafrika vermehrt anzutreffen, wohl um eindeutiger auf die schwarze Bevölkerung (etwa im Unterschied zu Indern) Bezug nehmen zu können. In Deutschland lebende Menschen mit dunkler Hautfarbe wählen häufig die Eigenbezeichnung Afrodeutscher, Afrodeutsche, die zunehmend in Gebrauch kommt.«

JPP (31.05.2020)