Es wäre wohl besser, das Lemma アームズ・レングス原則 zu nennen, mit Verweis auf "arm's length principle". Der deutsche Begriff dafür lautet "Fremdvergleichsgrundsatz".


Bedeutung nur in Relation zu den Begriffen, die die ›Kontrast-Differenz‹ markieren (z.B. kann 感性学 mit 感覚学 einen Opposition bilden, die ebenso auch als 感覚学 und 美学 oder 感性学 und 感性論 gebildet werden könnte; alles wären Möglichkeiten, die Opposition von Ästhetik und Aisthetik im Japanischen zu reproduzieren), bestimmt werden kann. Das Wörterbuch kann die Bestimmung, die aufgrund der hohen semantischen Variablität der Begriffe nur der Kontext vornehmen kann, nicht leisten.


Auch für den Begriff ›Aisthetik‹ in Gebrauch. So wird z.B. Gernot Böhmes »Aisthetik. Vorlesungen über Ästhetik als allgemeine Wahrnehmungslehre.« als「感性論 一般知覚理論としての美学講義』übersetzt. Im Gegensatz zur Übersichtlichkeit der deutschen Gräzismen ist im japanischen Ästhetik-Aisthetik-das Ästhetische-Aisthesis-Dschungel eine Art ›fluide Identität‹ der japanischen Begriffe auszumachen: so könnte jeder dieser Begriffe auch mit 感覚・学/論 realisiert werden. Fluide Identität bedeutet hierbei, dass die genaue 」


Aisthesis


Aisthetik falsch, richtig: Aisthesis.


Aisthetik


Beispiel: 1983年バブル前期 -> Hier die Frühphase der Blasenökonomie, würde ich meinen


Taimadera


Laut 新明解 日本語アクセント辞典 (Sanseidō, 2001) ist der Akzent [0], nicht [2]


auch übertragen: 「今日では、秩序維持、安心・安全の確保が主な関心になっていて、以前のように「外」に向かっていく運動がそう単純には言祝がれなくなっています。」ー 千葉雅也


喜びや祝いの言葉を述べる。言葉で祝賀する。「古希を—・ぐ」. (mit Worten) zelebrieren, feierliche Worte (über etwas) zum Ausdruck bringen


auch Haare schwarz tönen


解釈権 meint die Definitionsmacht an sich, zuweilen lässt sich jedoch auch eine andere Verwendungsweise beobachten, bspw. wenn von dem Wegfall traditioneller Deutungshoheiten die Rede ist, die damit auch ganze Institutionen, wie die Kirche, oder einzelne Personen, wie einen König, zu meinen scheint. Solche Deutungshoheiten heißen im Japanischen dann 解釈権力者。


authentische Interpretation


用例:「誰に解釈権(Deutungshoheit)が与えられるかによって患者の命運が決まる。」


seltener auch: 認知負担


es sind "mehlige" bzw. "mehligkochende" Kartoffeln; diese sehen nach dem Kochen aus, als seien sie mit Mehl bestreut. ja.wikipedia.org/wiki/粉吹芋


falscher Eintrag: muss 機能連関 heißen.


"trockener Dunst" - nicht "feuchter". Fachgebiet ist Meteorologie


Seiko, Kyudofachbegriff: Mittelpunkt des Mato, Großes Kyūdō Lexikon, von 1986 bis 2021, zusammengestellt von Dr. J. Haubner.


(in der Adorno-Übersetzung)


oder 非同一的なもの


同一ならざるもの für das Nichtdentische


Domain ist auch Persönlichk. "14. Jhd. v. Chr." nicht nur "14. Jhd."; ihr Ehemann ist bekannter als Echnaton also "Gemahlin von Echnaton bzw. Amenophis IV."


auch als 「眩惑連関」übersetzt.


Ödem {n}


erste Teilnahme (war: Finnland bei Fußball-EM)


rechts geht noch "Fortsetzung". 2時間後に再開した試合 - nach zwei Stunden [Unterbrechung] fortgesetztes Spiel


›ersticht das Potential‹ in der Bedeutung ›er-sticht das Potential‹


ohne -ung. Einfach Zuspitzen bzw. Überspitzen. -ung wäre 先鋭化.


Wer in der Spitze Stichelei, Gemeinheit oder Sarkasmus erblickt, hat sicher nicht mehr alle Speere im Waffenschrank.


Perspektive


Ins Heidi-Zitat schlich sich ein Dreher ein, hier die richtige Version: »Ursprünglich bedeutet der Name ›Ort‹ die Spitze des Speers. In ihr läuft alles zusammen. Der Ort versammelt zu sich ins Höchste und Äußerste. Das Versammelnde durchdringt und durchwest alles. Der Ort, das Versammelnde, holt zu sich ein, verwahrt das Eingeholte, aber nicht wie eine abschließende Kapsel, sondern so, daß er das Versammelte durchscheint und durchleuchtet und dadurch erst in sein Wesen entläßt.«


Stechen und Zuspitzen ist so gesehen oft auch eine Art Ausbrechen, z.B. aus dem Verblendungszusammenhang, wenn man denn mit adornitischen Spitzen sticht. Oder auch einfach aus der Konvention, diesem Gefängnis des Geistes.


Potential des Seins. Wer hierin Sticheleien, Gemeinheiten oder Sarkasmus erblickt, hat das Wesen des Stechens und Zusptizens nicht verstanden.


Spitze des Speers. In ihr läuft alles zusammen. Der Ort versammelt zu sich ins Höchste und Äußerste. Das Versammelnde, holt zu sich ein, verwahrt das Eingeholte, aber nicht wie eine abschließende Kapsel, sondern so , daß er das Versammelte durchscheint und durchleuchtet und dadurch erst in sein Wesen entläßt.« Der frühe Heidi ist hier noch vom Wesen besessen – gleichwohl mag man im Begriff ›Ort‹ schon die späte Topologie und die Wende zum Ereignis vorausahnen. Der Ort, die Spitze, der Speer, ersticht das


Mit der ›Sarkasmus‹ betritt man also einen Bereich gänzlicher anderer Metaphorik – deswegen plädiere ich dafür hier an ›der Spitze zu bleiben‹, also einer Metaphorik, die dem japanischen Begriff entspricht. Der Akt der Zuspitzung, für den die Spitze steht, meint schließlich etwas vom Sarkasmus Grundverschiedenes, maximale Konzentration von Kraft und Aufmerksamkeit in einem Punkt, nicht zuletzt als Entfaltung des ›eigentlichen‹ Potentials. Siehe auch Heidegger: »Ursprünglich bedeutet der Name ›Ort‹ die


,das Fleisch von den Knochen abnagen, übertragen ‘bitter, grimmig verhöhnen’, zu griech. sárx, Genitiv sarkós (σάρξ, σαρκός) ‘Fleisch’, wird im 16. Jh. (mit latinisierter Endung) ins Dt. übernommen; im 18. Jh. begegnen als Nebenformen auch Sarkasmos (nach dem Griech.), Sarkasm (nach engl. sarcasm), Sarkasme (nach frz. sarcasme). sarkastisch Adj. ‘bitter, bissig, spottend, höhnisch’ (17. Jh.), griech. sarkastikós (σαρκαστικός) ‘hohnlachend, höhnend, bitter spottend’, anfangs auch sarcasmisch (17. Jh.).)


Polemik, verbaler Kampfgeist, (insbesondere aggressiv) Zuspitzen/Überspitzen. Sarkasmus hingegen ist eine Interpretation, die zwar in manchnen Fällen über den Kontext legitimiert werden kann, aber nicht notwendig zutreffen muss. Sie erscheint auch deshalb eher problematisch, da mit 嘲笑 und 冷笑 genauere Entsprechungen vorliegen. (Vgl. Pfeiffer: Hohn, bissiger Spott’. Griech. sarkasmós (σαρκασμός) ‘das Hohnlachen eines Zornigen, höhnende Rede, bitterer Spott’, abgeleitet von sarkázein (σαρκάζειν) ‘entfleischen


Auch in der Notationsform 「鋒芒」. Darüber hinaus bietet sich das Verlinken qua Synonymleiste mit 鋭鋒 und 切っ先・鋒 an.