N.
Persönlichk. Tokutomi Sohō; (eigentl.) Tokutomi Iichirō (japan. Journalist, Kritiker und Historiker; 1863–1957; älterer Bruder des Romanciers Tokutomi Rōka; geboren in Minamata, Prov. Higo, heute Präf. Kumamoto; Ausbildung an der Kumamoto Yōgakkō und der Dōshisha, Kyōto; er gründete 1887 den Verlag Min’yūsha, der 1887 bis 1898 die Zeitschrift Kokumin no tomo, Japans erste allgemeine Zeitschrift und die einflussreichste japan. Zeitschrift des 19. Jhd.; entwickelte sich nach dem Japan.-Chin. Krieg, 1894–95, zum Nationalisten; schrieb über 350 Werke, darunter Yoshida Shōin und Kinsei Nihon kokumin shi = Geschichte der japan. Nation in der frühen Moderne; nach dem Zweiten Weltkrieg etwa zwei Jahre unter Hausarrest).

徳富蘇峰

とくとみそほうTokutomi Sohō

N.
Persönlichk. Tokutomi Sohō; (eigentl.) Tokutomi Iichirō (japan. Journalist, Kritiker und Historiker; 1863–1957; älterer Bruder des Romanciers Tokutomi Rōka; geboren in Minamata, Prov. Higo, heute Präf. Kumamoto; Ausbildung an der Kumamoto Yōgakkō und der Dōshisha, Kyōto; er gründete 1887 den Verlag Min’yūsha, der 1887 bis 1898 die Zeitschrift Kokumin no tomo, Japans erste allgemeine Zeitschrift und die einflussreichste japan. Zeitschrift des 19. Jhd.; entwickelte sich nach dem Japan.-Chin. Krieg, 1894–95, zum Nationalisten; schrieb über 350 Werke, darunter Yoshida Shōin und Kinsei Nihon kokumin shi = Geschichte der japan. Nation in der frühen Moderne; nach dem Zweiten Weltkrieg etwa zwei Jahre unter Hausarrest).
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