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Forum Index » Japanisch-Deutsche Übersetzungen
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yamada



Joined: 10/02/2007 05:06:29
Messages: 78
Offline


Ich bitte Euch darum, den folgenden Text zu überprüfen und Fehler oder Wörter zu korrigieren,
die Ihr als Muttersprachler für komisch oder nicht passend haltet, oder aber den ganzen Text um zu formulieren, ohne den Inhalt zu verändern,
weil ich fürchte, es geht hier um häßliches Deutsch wegen der wortwörtlichen Übersetzung aus dem japanischen Text.
Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.


Die unveränderliche Aktionärschaft aufgrund der japanische Unternehmen kennzeichnenden, wechselseitigen Schachtelbeteiligung,
ein Firmenvorstand aus Mitarbeitern, die langjärig bei der Firma tätig sind
oder sich innerhalb der Firma große Verdienst erworben haben, die enge Beziehung zwischen der Firma und ihrer Gläubigerbank usw.
haben bis in die siebziger Jahre den Freiheitsgrad und die Stabilität hinsichtlich der Betriebsführung erhöht
und die Firmenführung auf langfristiger Sicht erlaubt,
was zu hohem Wirtschaftlichswachstum in den Nachkriegsjahren unbestreitbar beigetragen hat.


Seit der achziger Jahren ist jedoch die Wandlung der außerbetrieblichen Verhältnisse, wie die Verminderung der Geschäftsmöglichkeiten,
die Ausbildung von überschussigen innerbetrieblichen Geldmittel,
die Notwendigkeit zum Investieren in den Sektor von Forschung und Entwicklung usw. aufgekommen
und hinzu sind negative Aspekte in Erscheinung getreten,
wie der Rückgang der innerbetrieblichen Disziplin infolge Schulden, die Lockerung der Betriebsdisziplin der Haupt-Begläubigerbank
durch die Liberalisierung des Finanzwesens, Probleme aufgrund des vom Anciennitätsprinzip abhängigen Ernennungsverfahrens zum Geschäftsführer,
die übermäßigen Investitionen, die Senkung der Betriebseffizenz und das Versäumnis, die Betriebsorganisation umzubauen, verursachten.


In den neunziger Jahren hat der homogene Aufbau japanischer Unternehmen mit weitgehend wandelnden, außerbetrieblichen Verhältnissen
und steigendem Druck des Kapitalmarkt angefangen, sich rasch zu differenzieren.
Vor allem sollte man dabei seine Aufmerksamkeit darauf richten, dass es eine Reihe von Unternehmen gibt,
die spontan verschiedene innerbetriebliche Reformationen durchführen,
ohne auf ihre innerbetriebliche Gewohnheit der langfristigen Anstellung zu verzichten.
Man kann zudem sehen, dass derartige Unternehmen relativ hohe Leistungen erreichen.
Dan


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Joined: 24/05/2006 16:58:45
Messages: 1268
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zu ①

Die festen Aktionärschaften aufgrund der, japanische Unternehmen kennzeichnenden, gegenseitigen Schachtelbeteiligung, den Firmenvorständen aus langjährigen oder verdienstvollen Mitarbeitern, den engen Beziehungen (der Firmen) zu ihren Gläubigerbanken usw. haben bis in die siebziger Jahre den Freiheitsgrad und die Stabilität in der Betriebsführung erhöht und eine langfristige Firmenführung erlaubt, was unbestreitbar zu dem hohen Wirtschaftswachstum in den Nachkriegsjahren beigetragen hat.

"auf langfristiger Sicht" hört sich nicht gut an -> man würde normalerweise "auf lange Sicht" oder einfach "langfristig" sagen

zu ②

Seit den achtziger Jahren begann jedoch eine Wandlung in den außerbetrieblichen Verhältnissen. Dazu gehörten eine Verminderung der Geschäftsmöglichkeiten, die Ausbildung überschüssiger innerbetrieblicher Geldmittel,
die Notwendigkeit zur Investition in Forschung und Entwicklung usw.
Hinzu kamen negative Apekte wie der Rückgang der innerbetrieblichen Disziplin durch Schulden, die Lockerung der Betriebsdisziplin der Hauptgläubigerbank durch die Liberalisierung des Finanzwesens, Probleme durch die Ernennung der Geschäftsführer nach dem Anciennitätsprinzip, übermäßige Investitionen, Effizienzverlust und das Versäumnis des Umbaus der betrieblichen Organisation.

Ehrlich gesagt kann ich mir unter "Rückgang der innerbetrieblichen Disziplin durch Schulden" nicht so recht vorstellen, was mit Disziplin (oder welche Disziplin) gemeint ist, darum habe ich es erstmal so gelassen.
Statt "innerbetrieblich" könnte man auch einfach "intern" sagen.

zu ③

In den neunziger Jahren begann die Differenzierung des homogenen Aufbaus japanischer Unternehmen durch die sich stark wandelnden außerbetrieblichen Verhältnisse und den steigenden Druck des Kapitalmarktes.
Vor allem sollte man dabei seine Aufmerksamkeit darauf richten, dass es eine Reihe von Unternehmen gibt, die spontan verschiedene interne Reformen durchführten, ohne auf die Betriebstradition einer langfristigen Anstellung zu verzichten. Man kann zudem sehen, dass derartige Unternehmen relativ hohe Leistungen erreichen.



Im wesentlichen habe ich versucht die Struktur zu vereinfachen und teilweise in mehrere Sätze aufzuteilen. Durch die vielen Aufzählungen ist das aber nicht immer möglich.
Ich denke, auch, dass du von jedem der Antwort andere Vorschläge bekommen wirst
Aber ich hoffe, dass es dir trotzdem erstmal weiterhilft.

無知の知
mkill



Joined: 23/02/2007 15:27:28
Messages: 460
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@Yamada: Kannst du auch den japanischen Originaltext einstellen? Dann ist es einfacher, alternative Vorschläge zu machen und Mißverständnisse zu klären.

Weiterhin ist die Frage, wieviel Freiheit du bei dieser Übersetzung hast. Soll sich das Deutsche möglichst 1:1 dem Japanischen entsprechen oder geht es darum, einen ansprechenden deutschen Text zu formulieren?

"Die unveränderliche Aktionärschaft aufgrund der japanische Unternehmen kennzeichnenden, wechselseitigen Schachtelbeteiligung,
ein Firmenvorstand aus Mitarbeitern, die langjärig bei der Firma tätig sind
oder sich innerhalb der Firma große Verdienst erworben haben, die enge Beziehung zwischen der Firma und ihrer Gläubigerbank usw.
haben bis in die siebziger Jahre den Freiheitsgrad und die Stabilität hinsichtlich der Betriebsführung erhöht
und die Firmenführung auf langfristiger Sicht erlaubt,
was zu hohem Wirtschaftlichswachstum in den Nachkriegsjahren unbestreitbar beigetragen hat."

Dieser Satz ist schlich zu lang, den muss man in 3 Teile teilen, damit er im deutschen verständlich ist. Dazu kommt, dass das Subjekt viel zu verschachtelt ist. Wenn man erst 3 Zeilen lesen muss, bis das Verb kommt (haben), scheitert der "Grammatik-Parser" im Gehirn.

"Japanische Unternehmen genossen bis in die Siebziger Jahre einen hohen Freiheitsgrad und Stabilität in der Betriebsführung, was eine langfristig vorrausschauende Unternehmensführung ermöglichte. Ursachen dafür waren unter anderem die in Japan typischen wechselseitigen Schachtelbeteiligungen, was eine gleichbleibende Aktionärsschaft sicherte, aus langjährigen und verdienten Mitarbeitern gebildete Firmenvorstände, die enge Beziehung zwischen der Firma und ihrer Gläubigerbank.
Das hat unbestreitbar zu hohem Wirtschaftlichswachstum in den Nachkriegsjahren beigetragen."

Noch ein Tip zu など - wörtlich etc. / usw. - Japaner verwenden dieses Wort gern und häufig, im Deutschen wird das aber in der gehobenen Sprache als schlechter Stil angesehen. Oft kann man es in der Übersetzung einfach weglassen.

Warum gibts 苺大福 eigentlich nicht das ganze Jahr über?
yamada



Joined: 10/02/2007 05:06:29
Messages: 78
Offline

Ich danke Euch für Eure schnelle Hilfe und glaube, eine passende Lösung gefunden zu haben.
Nur noch eine Frage.
Was sollte man in gehobener Sprache an Stelle von "usw." sagen?
 
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