"beschlagen" ist mehrdeutig. "mit einer Schicht aus Wassertröpfchen überzogen"

anonymous (29.07.2013)

Kaizo gibt es nicht im Japanischen; das ist die direkte Übersetzung und wird höchstens von Kleinkindern verwendet

Birger Voigt (29.07.2013)

Gut wäre ein Eintrag X上げる = "zu Ende/fertig X(Verb)", weil man "-ageru" gewissermaßen als modifizierende Spezifikation zu X ansehen muss. 仕-上げる/作り-上げる usw.

anonymous (29.07.2013)

Nach wie vor halte ich es für zweckmäßig und weniger missverständlich, Nichtjapanischsprachigen eine Art pragmatische "Gebrauchsorientierung" zu geben, da sich - wie bereits oft hingewiesen - die situativen Rahmenbedingungen (Psychologen würden vielleicht von "Skripts" oder "Frames" sprechen), in denen jp. 読み上げる (Bedeutungsvariante 声高く読む & Co.) und dt. "jemandem vorlesen" verwendet werden, nur teilweise decken. Die Organisatoren sehen diese Datenbank ja als eine für Deutschsprachige an, nicht für Japaner. Pragmatische Gebrauchspräferenzen zu formulieren, ist generell nicht einfach, und hier kommen wir auch nicht mit gängigen stilistischen Angaben wie "gehoben" o.Ä aus, die Differenzierung muss viel feiner sein; weil es hier nicht einfach um individuelle Vorlieben oder so was Banales geht. Neben dem "Handlungsrahmen" ist natürlich auch die Frage nach dem "Wie" der Haudlung wichtig, Diese beiden Aspekte kann man nicht voneinader trennen. Zum einen könnte man (z.B. vor einem Publikum in Veranstaltungen) angeben und zum anderen ein anderes Verb wie "vortragen" nehmen. Ich glaube nicht, dass es eine gute Idee ist, pragmatische Unterschiede unter den Tisch fallen zu lassen, bloß weil es schwierig ist, sie zu formulieren. "Genau" beschreiben muss man in einer Datenbank sicherlich nicht, aber eine "Orientierung" für Nutzer sollte schon vorhanden sein, meine ich.

anonymous (29.07.2013)

Eigentlich muesste zuerst geklaert werden, zu welchem Eintrag dieser Bespielsatz gehoert. Bisher findet er sich als Beispiel zum Wort 上げる, was m.E. nicht sehr ideal ist. Ganz abgesehen davon, findet man diesen Satz wohl nur per Zufall. Falls die Zuordnung geaendert (oder dieser Eintrag zugunsten des bereits bestehenden Beispiesatzes 本を読み上げる geloescht) und als Beispiel zu 読み上げる aufgefuehrt wird, sind immer noch beide Uebersetzungen erforderlich. Waere eine eindeutige Zuordnung bei den Beispielsaetzen moeglich (z.B. zu 読み上げる 2), dann eruebrigt sich eine zweite Uebersetzung. Fuer den, der WADOKU als 和独辞典 benuetzt, braucht es keine pragmatische Anmerkungen. Wer WADOKU als 独和辞典 benuetzen will, waere sicher froh darum. Das Kriterium "wahrscheinlich" ist dabei allerdings nur dann hilfreich, wenn sich die Verwendung genau beschreiben laesst. Dies ist m.E. hier nicht moeglich. Oder hast du eine Idee?

anonymous (29.07.2013)

"Selbstkritik üben"

anonymous (28.07.2013)

Wie wäre es noch mit der Übersetzung 「 Selbstkritik ausüben 」 ?

anonymous (28.07.2013)

Das Buch wurde fertiggestellt.

anonymous (28.07.2013)

Gerade das habe ich nicht gesagt: Vielmehr bin ich der Meinung, dass bei kontextlosen bzw. -armen Beispielsätzen die wahrscheinlichste Lesart stehen müsste, wenn keine zusätzliche pragmatisch-situative Anmerkung mit angegeben ist. Falls weniger wahrscheinliche Lesarten mit angegeben werden, sollten pragmatische Anmerkungen stehen.

anonymous (28.07.2013)

  ✔  

Man sollte vielleicht noch die Übersetzung 「 Restmenge 」 in Betracht ziehen.

anonymous (27.07.2013)

Schoen, dann sind wir uns ja einig, dass beide Lesarten angegeben werden muessten. Damit ist der Benutzer ausreichend informiert und wir koennen es getrost seiner Weisheit ueberlassen, sich fuer die eine oder andere Version zu entscheiden.

anonymous (27.07.2013)

Gerade weil kein Kontext, in dem die Äußerung eingebettet ist, angegeben wird, müsste man genauer angeben, welche Lesart in welchem pragmatischen Rahmen wahrscheinlicher ist, meine ich. Das umso mehr, wenn pragmatische Unterscheidungen der einen Sprache der anderen Sprache fremd sind oder wenn die Gebrauchsgrenze in den beiden Sprachen möglicherweise unterschiedlich verläuft. Das wäre präziser.

anonymous (27.07.2013)

Der Beispielsatz ist: 本を読み上げた (und zwar ohne Kontext!). Das heisst (um mich zu wiederholen): "Man hat das Buch zu Ende gelesen" oder: "Man hat das Buch (/aus dem Buch) laut vorgelesen". Man koennte nur dann eine dieser beiden Moeglichkeiten ausschliessen, wenn man den konkreten Kontext kennt, indem diese Aussage gemacht wurde. Es geht, da dies ein Japanisch-Deutsches Woerterbuch ist, nicht darum, was du als passend ansiehst, sondern wiederzugeben, was es in entsprechenden Kontexten heissen kann. Da sind deine Praeferenzen irrelevant und es bringt nichts, wenn du Situationen konstruierst, in denen du es nicht verwenden wuerdest.

anonymous (27.07.2013)

Da habe ich "nicht" vor "als synonymisch" ansehen vergessen. Also ist mir die Lesarten 読み上げる = 朗読する sowie 読み上げる = 音読する fremd (gefühlsmäßig nicht nachvollziehbar), wenn überhaupt indirekt über die Semantik von "verlesen". 読み上げる im Sinne von "jemandem aus etwas vorlesen; aus etwas vortragen; etwas auswendig Gelerntes (wie Gedichte) aufsagen" würde ich annehmbar finden, wenn der entsprechende äußere Rahmen für diese Handlungen gegeben ist z.B. in Form von Veranstaltungen (Lesung/Vorführung usw.), aber nicht in einem rein alltäglichen, banalen Rahmen, in dem man seinen Kindern was vorm Schlafengehen vorliest oder jemanden was aus einer Zeitung/Einkaufszetteln usw. vorliest. Da gibt es eine "pragmatische" Gebrauchsgrenze.

anonymous (27.07.2013)

Mit anderen Worten: A ist synonym mit B, und A ist synonym mit C, aber B ist nicht synonym mit C.

anonymous (27.07.2013)

Ja, davon kann man ausgehen. Es ist allerdings nicht eine "halbwegs klare Flüssigkeit", sondern in der Tat Wasser. Die Theorie ist, dass solche Flaschen das Sonnenlicht reflektieren und so Katzen, die solches Licht meiden sollen, ferngehalten werden. Allerdings würde dies nur am Tag, und solange die Sonne scheint, funktionieren. Viele Fotos von Katzen, die sich neben solchen Flaschen sonnen oder daneben spielen, zeigen aber, dass sie wirkungslos sind. Doch Aberglaube ist eben schwer auszurotten.

anonymous (27.07.2013)

Das weiß ich doch nicht, solche Flaschen habe ich noch nie gesehen. Manche kommen ja auf verrückteste Ideen. Kann man also in Japan immer davon ausgehen, dass halbwegs klare Flüssigkeit in Plastikflaschen an den Straßenrändern 猫水 sind? Methoden gibt's!

anonymous (27.07.2013)

Moderatoren gibt es auch bei Radiosendern und bei anderen Veranstaltungen, unabhängig davon, ob sie im Rundfunk im weiteren Sinne übertragen werden oder nicht.

anonymous (27.07.2013)

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass 音読する und 朗読する synonymisch seien, ich habe gesagt, dass ich jeweils 読み上げる und 音読する sowie 読み上げる und 朗読する als synonymisch ansehen würde.

anonymous (27.07.2013)

Beschlagener Fenster

anonymous (27.07.2013)

Welchem Zweck dienen denn die anderen Plastikflaschen?

anonymous (27.07.2013)

Nur als Zwischenbemerkung: 音読する und 朗読する sind m.E. nicht synonym. Die Frage war nie, wie man das spontan wiedergeben wuerde, sondern welche Bedeutungen moeglich sind. "Man hat das Buch zu Ende gelesen" ist eine davon, die andere ist "Man hat das Buch (/aus dem Buch) laut vorgelesen". Der Vollstaendigkeit halber sollte hier beides stehen.

anonymous (26.07.2013)

Ich meine, man müsste den "Zweck" des wundersamen Wassers stärker in die Übersetzung einfließen lassen, meine ich. Denn nicht jede am Straßenrand aufgestellte Plastikflasche mit Wasser heißt 猫水, oder?

anonymous (26.07.2013)

... (kommunaler Betreibe bzw. Einrichtungen) vielleicht in Klammern

anonymous (26.07.2013)

Gerade diesen Eintrag würde ich spontan mit "Man hat das Buch zu Ende gelesen" wiedergeben, nicht etwa mit "Man hat jemandem was etwas aus einem Buch vorgelesen". Und das auch wenn ich weiß, dass es durchaus Menschen gibt wie z.B. dich, die, wenn ich mich nicht irre, fraglos (auch) so übersetzen würden.

anonymous (26.07.2013)

Nein, "begründen" kann ich es nicht (natürlich von der Semantik "verlesen; vortragen; aufsagen" usw. hier abgesehen, das wird gar nicht in Frage gestellt), dennoch würde ich 読み上げる nie synonymisch mit 音読する・朗読する verwenden. Andererseits müsste es auch begründet werden, dass die Stimmbeteiligung bei 読み上げる im Sinne von "zu Ende lesen" wortsemantisch ausgeschlossen sei (nach dem Motto Entweder so oder so, aber nicht beides gleichzeitg). Gerade in den Texten, die als Belege gegen die Lesart "zu Ende lesen" zitiert wurden, kann man die Lesart "laut zu Ende lesen" kontextuell und situativ nicht mit Sicherheit ausschließen, meine ich. Die Annahme, dass man etwas nur stumm lese, wenn man es zu Ende liest/lesen will, kann ich so nicht bestätigen. Letzten Endes meine ich nur - und das tue ich von Anfang an - dass ich bezweifle, dass 読み上げる stilistisch/konnotativ und wortsemantisch völlig gleichzusetzen ist mit 音読する "laut lesen" 朗読する "jemandem vorlesen". 読み上げる und 音読する・朗読する sind für mich nicht pauschal austauschbar.

anonymous (26.07.2013)

Du schreibst: "Wenn ich das Wort 読み上げる verwende, würde ich immer damit rechnen, dass die Mehrheit in erster Linie die Semantik "zu Ende lesen" im Sinn haben, nicht "jemandem etwas vorlesen". Ich denke, dass das falsch ist. Kannst du diese Behauptung irgendwie begruenden?

anonymous (26.07.2013)

  ✔  

Domäne: Kochkunst o.Ä.

anonymous (26.07.2013)

Was es alles gibt!

anonymous (26.07.2013)

Man müsste sich auch fragen, warum der Schreiber gerade die stilistisch markiertere Variante 読み上げる gegenüber z.B. 音読する oder 朗読する verwendet, wenn er tatsächlich nur "laut lesen" oder "jemandem etwas vorlsen" im üblichen Kontext meinte. denn synonymisch sind sie nicht.

anonymous (26.07.2013)

Ja, das kann man aber schlecht übersetzen, weil man sich in Deutschland in der Regel gleich mit seinem Familiennamen meldet, wenn man den Hörer abnimmt. Bedeutung [1] käme erst dann in Betracht, wenn die Verbindung schlecht ist o.Ä.

anonymous (26.07.2013)

Es tut mir Leid, dass ich so viele grammatische Fehler in längeren Text fabriziere, ich komme mit dem Eingabefeld irgendwie nicht klar.

anonymous (26.07.2013)

Ich dachte, die Sache wäre erledigt. Ob man etwas laut oder stumm liest, ist die eine Sache, und ob man etwas zu Ende liest oder nicht, ist die andere. Wenn man einem anderen etwas vorliest, kann man nur laut lesen, sonst wäre es ja auch kein Vorlesen. Soweit so gut. Man kann etwas zu Ende liest, kann man es dabei stumm oder laut tun. Die Nicht-Stimmbeteiligung beim "Zu-Ende-Lesen" ist wortsemantisch nicht zwingend. Es ist zwar nicht üblich und mag für solche, die sich mit dem professionellen Schreiben noch nicht beschäftigt haben, gewöhnungsbedürftig sein, ein dickeres Buch, vielleicht einen Roman, von Anfang bis zum Schluss bewusst laut liest und dabei konsequent auf den Rythmus achtet, aber diese Vorgehensweise schult die eigene Schreibe ungemein. Ein Text, der sich laut nicht rhythmisch lesen lässt, ist auch kein guter, auch wenn er durchgängig stumm gelesen werden sollte. Diese Methode würde ich im Übrigen jedem empfehlen. Der Text, der zuletzt angeführt wurde, war primär für angehende Autoren gedacht, insofern habe ich eine andere Situation vor Augen als üblich. Wenn ich das Wort 読み上げる verwende, würde ich immer damit rechnen, dass die Mehrheit in erster Linie die Semantik "zu Ende lesen" im Sinn haben, nicht "jemandem etwas vorlesen". Falls die zweite Bedeutung anzunehmen ist, würde ich zusätzlich auf den situativen Kontext achten. Die beiden zitierten Texte halte ich persönlich nach wie vor für markiert.

anonymous (26.07.2013)

Die einfache Frage war, wie man "problemlos" 読み上げる mit "bis zum Schluss laut lesen" uebersetzen kann, obwohl es entweder "laut (vor)lesen" oder "bis zum Schluss lesen" heisst. Kannst du das erklaeren?

anonymous (26.07.2013)

Nein, diese Methode (猫よけペットボトル) funktioniert nicht.

anonymous (26.07.2013)

Es gibt noch 「技術移管」 (ぎじゅついかん) und 「技術移動」 (ぎじゅついどう), die wohl wenigstens ähnlich verwendet werden...

anonymous (26.07.2013)

Schlagwaffe

anonymous (26.07.2013)

wird beim annehmen eines telefonanrufes verwendet

lomo (25.07.2013)

Wasser zur Katzenabwehr

anonymous (25.07.2013)

Funktioniert die Methode überhaupt?

anonymous (25.07.2013)