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"Inkorporierung" ist ein seit einigen Jahren in den Geistes- und Sozialwissenschaften geläufiger Terminus und besagt, "dass sich die soziale Ordnung im Körper niederschlägt und durch diese Materialisierung reproduziert". Meist wird jedoch mit einem weitgehend unklaren Körperbegriff operiert, so dass der Begriff der Inkorporierung "untertheoretisiert" bleibt. Dagegen ist ein phänomenologischer Körperbegriff weiterzuentwicklen, der von der doppelten Gegebenheitsweise des Gegenstandes Körper spricht: als Körper und als Leib, und zusammen als "leiblicher Körper" zu verstehen ist. Die leibliche Komponente ist sozusagen empfänglich für die soziale, und wirkt sich dadurch auf die körperliche aus. Sozial -> Leiblich -> Körperlich

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